Um den steigenden Erwartungen der Messebesucher gerecht zu werden, bedarf es einer stärkeren Kundenorientierung, denn das harte Konkurrenzumfeld für Unternehmen wie auch Messen läßt den Besucher zum wichtigsten Interaktionspartner avancieren.
Also nicht mehr nur: Welche Produkte kann ich auf der Messe zeigen? Sondern: Welchen Nutzen kann ich meinen Kunden bieten?
Um diesen an sich binden zu können, bedarf es zahlreicher Maßnahmen von Seiten der Messegesellschaften wie auch Aussteller, welche die Betrachtung der Messe als Dienstleistung für den Kunden unabdingbar machen.
Dabei lassen sich drei Aspekte einer Dienstleistung zugrunde legen, deren optimale Integration das Ziel ist:
1. Potentialorientierung: Die Kunden erwerben ein Leistungsversprechen, welches auf den Fähigkeiten eines Anbieters basiert.
2. Prozeßorientierung: Die Leistungen von Anbieter und Nachfrager werden durch Integration im Leistungserstellungsprozeß in Einklang gebracht werden.
3. Ergebnisorientierung: Die Tatsache der Immaterialität der Dienstleistung sowie der Gleichzeitigkeit von Produktion und Absatz läßt das optimale Ergebnis zum Mittelpunkt der Betrachtung werden.
Ausgehend von der Betrachtung der Messe als Serviceleistung, macht sie also unter anderem den Mehrwert eines Produktes aus. Die persönliche Beratung wird zur Rohware, die durch die Interaktion, Information und Kommunikation veredelt wird.
Der Kunde wird zum Produkt hingeführt und erfährt mehr über das Unternehmen, das hinter der Ware steckt. Die Messe ist Teil des angebotenen Produktes und verkörpert so auch ein Qualitätsmerkmal dessen..
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